Christoph-Andreas Marx Christoph-Andreas Marx

Das Pergament des Teufels

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Leseprobe

Dann stand das Mädchen am Rande der Lichtung. Gewaltige Bäume ragten hinter ihr in die Höhe, und auf der Wiese spiegelte sich das Licht.
Sie blickte noch einmal zum Mond, als wollte sie sich vergewissern, dass der Zeitpunkt günstig sei.
Vor Stunden hatte sie sich auf den Weg gemacht, durch dichtes Gestrüpp, vorbei an uralten, weit ausladenden Bäumen, geschützt gegen die Mächte der Finsternis durch einen machtvollen Zauber. Die Dämonen fürchteten sich vor der Kraft der Hasel, und so hatte sie die Rute an der Kordel ihres hellbraunen Leinenumhangs befestigt und war ohne Angst geblieben.
Nun betrat sie die Lichtung, und als sie gefunden hatte, was sie suchte, stellte sie den Korb ab und begann, Kräuter zu sammeln. Die waren noch feucht vom Regen am Nachmittag.
„So muss es sein“, sagte sie zu sich. „Und auch der Zeitpunkt ist recht.“

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Pressestimmen

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Rezensionen

Westfalenblatt, 15. April 2010

Der spannende Roman wurde gründlich recherchiert, ist in der Rahmenhandlung mit authentischen Figuren besetzt und wird von wandlungsfähigen Charakteren getragen. Am Ende stellt der Leser fest: Es gibt weder das durch und durch Böse, noch (soviel sei verraten) trautes Familienglück von Mönch und Heilerin. Das wäre viel zu simpel für diese raffiniert komponierte Erzählung. Außerdem: Die zwei finden, was sie suchen – aber es ist kein Buch . .

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Mindener Tageblatt, 15. April 2010

Nicht nur die Suche gestaltet Marx spannend, sondem er weiß mit Schilderungen eines Marktes oder einer Szene in einem Gasthaus dem Leser ein sehr lebendiges Bild iener Zeit zu zeichnen. ,,Das Pergament des Teufels" ist intelligente Unterhaltung. Nach ,,Das Vermächtnis
des Templers" ist das der zweite historische Roman von Marx, der bei Knecht, einem Tochterunternehmen des renommieden Herder-Verlags erschienen ist.

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Ludwigs Bücherpost, 21. August 2010

Ein spannender, historischer Roman aus dem 16. Jahrhundert. Sehr gut geschrieben und sehr spannend wird oben genannte Geschichte geschildert und man legt das Buch nur ungern zur Seite.

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Lovelybooks.de

Die mittelalterlichen Beschreibungen der Reiseroute Köln, Oppenheim und Staufen sind sehr bildhaft und anschaulich. Gekonnt fließen hier reale Figuren wie z. B. der Maler Anton Woensam, der Kölner Buchdrucker Heinrich Quentell und Erzbischof Hermann von Wied ein, um nur einige zu nennen. Insgesamt gibt es eine große Anzahl von realen Personen, die der Autor in die Handlung mit einfließen lassen hat, und bei denen es sich lohnt im Anschluss an die Lektüre mehr über sie zu erfahren. Wikipedia kann hier noch einige interessante Details liefern.

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Histo-Couch.de

Letztlich bleibt ein Roman, der mit einem interessanten und unerwarteten Schluss aufwarten kann. Er ist spannend und flüssig erzählt, gut recherchiert und, von einigen kleineren Begebenheiten abgesehen, in sich schlüssig und durchaus "faustisch".

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